Selbstermächtigung statt Ohnmacht

Eine persönliche Geschichte für eine friedvollere Welt!

 

..oder Ausstieg aus der Ohnmacht hin zur Selbstermächtigung!

 

In meinem Leben und Umfeld begegnen mir viele Menschen, die mir wie betäubt durchs Leben zu gehen scheinen bzw. sich auch bewusst betäuben – sie stecken fest im Jammern, in irgendwelchen Mustern, Beziehungen, Jobs, Situationen,.. deren sie sich völlig ausgeliefert fühlen..

 

Auch ich kenne das, immer wieder..

 

Doch bin ich auch sehr froh darüber, dass ich (manchmal leider) mit einem sehr schlechten Verdrängungsmechanismus ausgestattet bin. Darum war es für mich lebensnotwendig zu LERNEN und solche Muster zu erkennen, denn so kann ich mich auf den Weg machen: raus aus dem Opferdasein..

 

Auch habe ich bemerkt (es wurde mir auch so vorgelebt)), dass DAGEGEN zu sein – mich ständig innerlich gegen etwas aufzulehnen, mich zu ärgern (das mit der Zeit zu meinem größten Feind wurde), mich auf Dauer auch nur innerlich „verheizt“ bis von mir SELBST nichts mehr übrig bleibt..

 

Darum versuche ich immer wieder die RICHTUNG zu ändern:

 

Nicht gegen etwas, sondern FÜR etwas (das dem Gegenüber liegt – meist ich selbst) zu sein!

 

..und dies verschaffte mir auch immer mehr Verständnis für mich und somit auch FÜR „die Täter“ im Außen. Statt gegen Windmühlen zu kämpfen – innen wie außen!

 

Friede in mir!

..immer wieder! Alte Muster sind leider hartnäckig und holen auch mich bei Stress wieder ein!

 

Doch gerade HEUTE ist ein Tag, an dem ich mit Verständnis MILDE walten lassen möchte: mein Vater hat sich heute vor 35 Jahren das Leben genommen..

 

Seine TAT machte mich ohnmächtig und auch schon einige Taten (von verschiedenen Menschen) davor, doch unsere Gesellschaft ließ ihm in seinem SEIN scheinbar keinen Raum, bot ihm keine Unterstützung – er wurde zum Täter!

Hinterließ Opfer, die ebenso im Stich gelassen wurden!

..denn über all die Betroffenheit der Menschen legte sich SCHWEIGEN – auch HEUTE noch!

 

REDEN WIR DARÜBER!

 

Niemand will Täter oder Opfer sein und doch machen wir uns gerade durch unser SCHWEIGEN, BAGATELISIEREN, WEG SEHEN – genau dazu: zu Opfern und Täter in einer Person!

 

..ich nehme mich leider nicht aus, denn oft ist der verborgene alte Schmerz zu groß, um die Tradition in unserer Familie bzw. Gesellschaft zu durchbrechen. Dies erfordert immer wieder sehr viel Achtsamkeit und Bewusstheit, um hinzusehen und nochmals mehr um darüber zu sprechen…

 

Doch ich verspreche euch:

Es zahlt sich aus – die Ohnmacht wird immer kürzer und das Leben immer friedvoller!

 

Mir ist es ein Anliegen aus meiner eigenen Betroffenheit einen Ankerpunkt für andere zu setzen!

 

Ich weiß, ich werde bei Vielen anecken:

Da wir keine Tradition darauf haben, die Taten bewusst zu sehen (das heißt nicht, dass man sie gut heißt!) und die „Täter“ trotzdem zu lieben, das ist in unserer Gesellschaft nicht üblich..

 

Doch nur so sehe ich einen Weg aus dem Dilemma des Schweigens und einer Zukunft in Frieden – FÜR unsere Kinder!

..da die meisten schweren seelischen und körperlichen Verletzungen in den eigenen Familien geschehen, genau von den Menschen, die man liebt und von denen man als Kind abhängig ist!

Und nun stelle man sich dieses innere Bild eines Kindes vor: LIEBE und Hass gleichzeitig – zerrissen und ALLE sehen weg, schweigen..

 

In sich zu erkennen, dass BEIDES SEIN darf OHNE Bewertung,

Richtungswechsel zu SICH SELBST anstatt auf die TÄTER,

das ist für mich der Weg zum inneren Frieden und infolge auch zum äußeren!

 

Denn SCHWEIGEN und Verleugnung schafft Wiederholung der TATEN im Kleinen, wie im Großen!

 

Für eine friedvollere und offenere Zukunft – MEINER Kinder und ALLE, die da waren, noch sind und sein werden…

 

Alles LIEBE Ines

 

..und ich hoffe mein Anliegen berührt und ermutigt zum DARÜBER REDEN,

und meine Schreibfehler finden sowie von mir, kaum Beachtung ;)

 

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